Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 02.11.2026 | Synclix – IT-Dienstleistungen
Inhalt
- § 1 Geltungsbereich
- § 2 Leistungen des Anbieters
- § 3 Angebot und Vertragsschluss
- § 4 Preise und Zahlung
- § 5 Mitwirkung des Kunden und Zugangsdaten
- § 6 Ausführung, Erreichbarkeit und Termine
- § 7 Datensicherung und Datenschutz
- § 8 Mängel und Abnahme bei Projekten
- § 9 Webseiten und Hosting von Webseiten
- § 10 Serverhosting für Bestandskunden
- § 11 Verkauf von IT-Hardware (neu und gebraucht)
- § 12 Widerrufsrecht für Verbraucher
- § 13 Laufzeit und Kündigung
- § 14 Haftung
- § 15 Schlussbestimmungen
- Widerrufsbelehrung
§ 1 Geltungsbereich
(1)Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Synclix (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über IT-Dienstleistungen, Webseiten, Hosting und den Verkauf von IT-Hardware. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
(2)Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3)Die IT-Dienstleistungen des Anbieters richten sich an Unternehmer, Selbständige, Praxen und Kanzleien. Regelungen, die ausdrücklich nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, sind entsprechend gekennzeichnet. Der Verkauf von Hardware (§ 11) richtet sich auch an Verbraucher.
§ 2 Leistungen des Anbieters
(1)Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen:
- Planung, Einrichtung und Betreuung von Netzwerken, insbesondere mit UniFi (WLAN, Gastnetz, VLAN, Firewall, VPN, Remote-Management)
- Einrichtung, Migration und Absicherung von Microsoft 365 (Exchange Online, Intune, Entra ID, Active Directory, MFA, Conditional Access, Defender)
- Support, Backup- und Sicherheitsleistungen sowie laufende Betreuung (Managed-Leistungen)
- Erstellung, Hosting und Pflege von Webseiten
- Serverhosting für Bestandskunden nach § 10
- Verkauf von IT-Hardware nach § 11
(2)Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder der Leistungsbeschreibung. Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, schuldet der Anbieter keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sondern die fachgerechte Ausführung nach dem Stand der Technik.
(3)Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen durch qualifizierte Dritte erbringen zu lassen. Er bleibt dem Kunden gegenüber verantwortlich.
§ 3 Angebot und Vertragsschluss
(1)Darstellungen auf der Webseite des Anbieters sind unverbindlich. Preise auf der Webseite sind Einstiegspreise. Verbindlich wird ein Preis erst durch ein schriftliches oder in Textform übermitteltes Angebot des Anbieters.
(2)Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Anbieters annimmt, oder wenn der Anbieter eine Bestellung des Kunden in Textform bestätigt oder mit der Ausführung beginnt. Angebote des Anbieters sind, soweit nicht anders angegeben, 14 Tage gültig.
(3)Angebote enthalten, soweit der Aufwand abschätzbar ist, einen Festpreis. Ändert der Kunde den Umfang oder stellen sich bei der Ausführung Umstände heraus, die bei der Bestandsaufnahme nicht erkennbar waren (zum Beispiel defekte Verkabelung, nicht dokumentierte Altsysteme), stimmt der Anbieter Mehraufwand und Mehrkosten vorab mit dem Kunden ab.
(4)Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden mit der Auftragsbestätigung in Textform übermittelt.
§ 4 Preise und Zahlung
(1)Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG. Es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Alle genannten Preise sind Endpreise.
(2)Soweit kein Festpreis vereinbart ist, wird nach Aufwand abgerechnet. Aktuell gelten folgende Stundensätze: Remote 120 € pro Stunde, Vor-Ort-Einsatz 120 bis 140 € pro Stunde, Notfalleinsatz 150 € pro Stunde. Ein Notfalleinsatz liegt vor, wenn der Kunde wegen einer Störung, die den Betrieb wesentlich beeinträchtigt, eine vorrangige Bearbeitung verlangt und der Anbieter dies zusagt. Die Abrechnung erfolgt in angefangenen 15-Minuten-Einheiten.
(3)Hardware, Lizenzen (zum Beispiel Microsoft 365), Domains, Software-Abonnements sowie Anfahrts- und Reisekosten sind, soweit nicht ausdrücklich enthalten, nicht im Preis eingeschlossen und werden gesondert berechnet. Sie werden im Angebot aufgeführt.
(4)Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Der Anbieter kann bei größeren Projekten Abschlagszahlungen verlangen. Bei Auftragsbeginn kann eine Anzahlung vereinbart werden. Wiederkehrende Entgelte (zum Beispiel Managed-Leistungen, Hosting, Pflege, Website-Abo) werden monatlich im Voraus berechnet.
(5)Zahlungsarten sind Banküberweisung und, soweit angeboten, PayPal. Bei PayPal-Zahlungen gelten ergänzend die Bedingungen von PayPal.
(6)Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Bei Unternehmern beträgt der Verzugszins neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, bei Verbrauchern fünf Prozentpunkte. Der Anbieter ist bei Zahlungsverzug berechtigt, laufende Leistungen nach vorheriger Mahnung und Fristsetzung auszusetzen.
(7)Der Anbieter darf Entgelte für Dauerschuldverhältnisse einmal jährlich an gestiegene Kosten (zum Beispiel Energie, Infrastruktur, Lizenzen, allgemeine Preissteigerung) anpassen. Er teilt dies mindestens sechs Wochen vorher in Textform mit. Übersteigt die Erhöhung zehn Prozent innerhalb eines Jahres, kann der Kunde das Vertragsverhältnis innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung zum Wirksamwerden der Erhöhung kündigen.
§ 5 Mitwirkung des Kunden und Zugangsdaten
(1)Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig alle Informationen, Zugänge und Räume zur Verfügung, die für die Leistung erforderlich sind (zum Beispiel Administratorzugänge, Zugang zu Verteilerschränken, Ansprechpartner vor Ort). Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters und können zu Mehrkosten führen.
(2)Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und sicher aufzubewahren. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Zugangsdaten missbraucht wurden oder verloren gingen.
(3)Der Kunde stellt sicher, dass er zur Beauftragung der Leistungen berechtigt ist, insbesondere dass er über die betroffenen Systeme, Konten und Lizenzen verfügen darf.
(4)Der Kunde hält seine Kontaktdaten, insbesondere seine E-Mail-Adresse, aktuell. Mitteilungen des Anbieters gelten als zugegangen, wenn sie an die zuletzt mitgeteilte Adresse gesendet wurden.
§ 6 Ausführung, Erreichbarkeit und Termine
(1)Der Anbieter ist werktags von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Er bemüht sich, Anfragen werktags in der Regel innerhalb von zwei Stunden zu beantworten. Dies ist eine Zielgröße und keine Zusage einer Reaktions- oder Behebungszeit. Verbindliche Reaktions- und Wiederherstellungszeiten gelten nur, wenn sie in einer gesonderten Service-Level-Vereinbarung (zum Beispiel im Paket „Managed UniFi Premium“) vereinbart sind.
(2)Anfragen können telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Am Telefon führt zunächst eine automatische Ansage durch eine Auswahl, zum Beispiel für Terminvergabe oder persönliches Gespräch. Vereinbarungen, Zusagen und Änderungen des Leistungsumfangs sind nur verbindlich, wenn sie in Textform bestätigt wurden.
(3)Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden. Der Anbieter darf Teilleistungen erbringen, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Einsätze vor Ort außerhalb des Kerngebiets Paderborn und Ostwestfalen-Lippe sowie Remote-Leistungen werden nach Absprache erbracht.
(4)Termine, die der Kunde weniger als 24 Stunden vor Beginn absagt, kann der Anbieter mit dem vereinbarten Stundensatz für die bereits reservierte Zeit berechnen, wenn er die Zeit nicht anderweitig nutzen kann. Dem Kunden bleibt der Nachweis, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
§ 7 Datensicherung und Datenschutz
(1)Der Kunde ist für die Sicherung seiner Daten verantwortlich, soweit nicht ausdrücklich eine Backup-Leistung des Anbieters vereinbart ist. Vor Eingriffen in Systeme, die Daten enthalten (zum Beispiel Migrationen, Updates, Neuinstallationen), weist der Anbieter den Kunden auf die Notwendigkeit einer aktuellen Sicherung hin. Auf Wunsch erstellt der Anbieter die Sicherung als gesondert vergütete Leistung.
(2)Soweit der Anbieter bei der Leistungserbringung Zugriff auf personenbezogene Daten des Kunden hat, schließen die Parteien auf Verlangen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO ab. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung verantwortlich.
(3)Praxen, Kanzleien und andere Berufsgeheimnisträger weisen den Anbieter vor Beginn der Arbeiten darauf hin, wenn Zugriffe auf geheimhaltungsbedürftige Daten möglich sind. Der Anbieter verpflichtet sich auf Verlangen schriftlich zur Verschwiegenheit. Der Anbieter ist verpflichtet, über alle ihm im Rahmen der Leistung bekannt gewordenen Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu bewahren.
(4)Weitere Informationen zum Datenschutz enthält die Datenschutzerklärung des Anbieters.
§ 8 Mängel und Abnahme bei Projekten
(1)Projekte mit einem bestimmten Ergebnis (zum Beispiel die Einrichtung eines Netzwerks, eine Migration oder die Erstellung einer Webseite) sind Werkverträge. Der Anbieter meldet die Fertigstellung in Textform. Der Kunde prüft die Leistung innerhalb von 10 Werktagen und nimmt sie ab. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde die Leistung nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe von Mängeln beanstandet oder sie produktiv nutzt. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
(2)Bei Mängeln hat der Anbieter zunächst das Recht auf Nacherfüllung. Schlägt diese fehl, gelten die gesetzlichen Rechte des Kunden. Die Verjährung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
(3)Ein Mangel liegt nicht vor, wenn die Beeinträchtigung auf Änderungen durch den Kunden oder Dritte, auf nicht vom Anbieter gelieferter Hard- oder Software oder auf Ausfällen bei Internetanbietern, Cloud-Diensten oder Herstellern beruht.
§ 9 Webseiten und Hosting von Webseiten
(1)Für die Erstellung von Webseiten gelten die Regelungen über Projekte (§ 8). Der Kunde liefert Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte rechtzeitig und in verwendbarer Form. Er versichert, dass er an allen gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und sie rechtmäßig sind. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf rechtswidrigen Inhalten des Kunden beruhen.
(2)Domain, Hosting und Zugänge werden auf den Kunden registriert, sofern nichts anderes vereinbart ist. Der Kunde erhält die Nutzungsrechte an der erstellten Webseite mit vollständiger Bezahlung. Der Anbieter darf für sich Referenzen nur nach Absprache mit dem Kunden benennen.
(3)Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung) und Barrierefreiheit nach BFSG sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich beauftragt wurden. Eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen wird nicht geschuldet.
(4)Hosting-, Pflege- und Abo-Leistungen für Webseiten umfassen den Betrieb auf Serverinfrastruktur in Deutschland sowie die im Angebot genannten Leistungen wie SSL-Zertifikat, Backups, Monitoring, Updates und kleine inhaltliche Änderungen. Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99,3 % im Jahresmittel an. Nicht eingerechnet werden angekündigte Wartungsarbeiten und Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert.
§ 10 Serverhosting für Bestandskunden
(1)Der Anbieter bietet Serverhosting (virtuelle oder dedizierte Server, Webhosting) nur Kunden an, mit denen bereits ein Hostingvertrag besteht, oder nach ausdrücklicher Einzelvereinbarung. Ein Anspruch auf Neuabschluss besteht nicht.
(2)Der Anbieter stellt dem Kunden Systemressourcen auf virtuellen oder dedizierten Servern zur Verfügung. Die Inhalte werden unter einer zugeteilten Domain oder IP-Adresse über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Infrastruktur, nicht den Erfolg der Anwendungen des Kunden.
(3)Der Anbieter strebt eine Gesamtverfügbarkeit von 99,3 % im Jahresmittel an, berechnet auf Basis der Betriebszeit abzüglich geplanter Wartungsarbeiten. Wartungsarbeiten werden möglichst in nutzungsarmen Zeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt. Der Anbieter darf Hard- und Software auf den aktuellen Stand der Technik bringen, soweit das dem Kunden zumutbar ist.
(4)Sicherungen der Kundendaten schuldet der Anbieter nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Im Übrigen sorgt der Kunde für eigene, regelmäßige Datensicherungen, die er außerhalb der Infrastruktur des Anbieters aufbewahrt.
(5)Bei virtuellen und dedizierten Servern sichert der Kunde sein System eigenverantwortlich ab, insbesondere durch:
- Installation und Konfiguration von Firewalls
- regelmäßige Updates des Betriebssystems und der Software
- Schutz vor Schadsoftware
- Überwachung sicherheitsrelevanter Ereignisse
(6)Der Anbieter leistet technischen Support für die bereitgestellte Infrastruktur (Hardware, Netzwerk, Grundkonfiguration). Support für Anwendungen des Kunden (zum Beispiel Installation und Konfiguration von Software, Programmierung, Fehlerbehebung in Kundenanwendungen) erfolgt nur auf gesonderte Beauftragung nach Aufwand.
(7)Der Kunde nutzt die Dienste nur rechtmäßig. Untersagt sind insbesondere die Speicherung oder Verbreitung rechtswidriger Inhalte, der Versand von Spam, Hacking- oder Phishing-Aktivitäten sowie Aktionen, die die Infrastruktur überlasten oder gefährden. Es dürfen nur die zugeteilten IP-Adressen verwendet werden. Bei Rechtsverstößen oder akuten Sicherheitsbedrohungen darf der Anbieter Dienste nach Möglichkeit nach Anhörung des Kunden, in dringenden Fällen auch sofort, sperren oder einschränken. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung beruhen.
(8)Anfragen und Störungsmeldungen erfolgen bevorzugt per E-Mail oder, soweit eingerichtet, über das Ticketsystem. Dringende Störungen können auch telefonisch gemeldet werden.
(9)Nach Vertragsende stellt der Anbieter die Daten des Kunden auf Wunsch 30 Tage lang zur Abholung bereit. Danach werden sie endgültig gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 11 Verkauf von IT-Hardware (neu und gebraucht)
Geltungsbereich und Vertragsschluss
(1)Dieser Paragraf gilt für den Verkauf von IT-Hardware, zum Beispiel Netzwerkkomponenten, Smartphones, Tablets, Laptops und Zubehör, auch über Online-Marktplätze wie eBay oder Kleinanzeigen. Beim Verkauf über einen Marktplatz gelten ergänzend dessen Nutzungsbedingungen. Bei Widersprüchen gelten für das Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Käufer diese AGB, soweit der Marktplatz nichts Zwingendes vorgibt.
(2)Angebote im Online-Shop oder auf Marktplätzen sind, soweit nicht anders gekennzeichnet, ein verbindliches Angebot nach den Regeln des jeweiligen Marktplatzes. Bei Angeboten außerhalb von Marktplätzen sind sie freibleibend. Der Vertrag kommt in diesem Fall mit der Auftragsbestätigung oder der Lieferung zustande.
Beschreibung, Preise und Lieferung
(3)Gebrauchte Ware wird im Angebot beschrieben, einschließlich erkennbarer Gebrauchsspuren und Einschränkungen. Die Beschreibung ist maßgeblich für die vereinbarte Beschaffenheit. Preise sind Endpreise zuzüglich etwaiger Versandkosten, die im Angebot angegeben sind.
(4)Die Lieferung erfolgt an die vom Käufer angegebene Adresse. Liefertermine sind unverbindlich, es sei denn, sie wurden ausdrücklich als verbindlich vereinbart. Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Käufer zumutbar sind. Die Gefahr geht bei Unternehmern mit Übergabe an den Versender über. Bei Verbrauchern gelten die gesetzlichen Regeln.
(5)Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters. Der Käufer darf sie bis dahin nur im ordentlichen Geschäftsbetrieb nutzen.
Mängelrechte
(6)Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Für Verbraucher beträgt die Verjährungsfrist bei neuer Ware zwei Jahre ab Ablieferung. Bei gebrauchter Ware beträgt sie ebenfalls zwei Jahre, es sei denn, im Angebot wurde vor Abgabe der Vertragserklärung des Verbrauchers ausdrücklich und gesondert eine Verkürzung auf ein Jahr vereinbart (§ 476 Abs. 2 BGB).
(7)Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für Mängel gebrauchter Ware ausgeschlossen. Für neue Ware beträgt die Verjährungsfrist gegenüber Unternehmern ein Jahr ab Ablieferung. Diese Einschränkungen gelten nicht bei Vorsatz, Arglist, Übernahme einer Garantie, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung. § 14 bleibt unberührt. Die Pflicht von Unternehmern zur unverzüglichen Untersuchung und Rüge (§ 377 HGB) bleibt unberührt.
(8)Normale Abnutzung und Verschleiß, zum Beispiel eine verringerte Akkukapazität oder Gebrauchsspuren am Gehäuse, sind bei gebrauchter Ware kein Mangel, soweit sie dem Alter und der Beschreibung entsprechen.
(9)Ein Lizenz- oder Garantieanspruch gegenüber dem Hersteller bleibt davon unberührt. Der Anbieter gibt keine eigene Herstellergarantie, es sei denn, dies ist im Angebot ausdrücklich angegeben.
Rücksendung
(10)Im Fall eines wirksamen Widerrufs trägt der Verbraucher die unmittelbaren Kosten der Rücksendung (siehe Widerrufsbelehrung). Die Ware ist sorgfältig verpackt, möglichst in der Originalverpackung, zurückzusenden. Bei Abholung vor Ort besteht kein Widerrufsrecht, soweit der Vertrag nicht im Fernabsatz geschlossen wurde.
Persönliche Daten auf Geräten
(11)Gebrauchte Geräte gibt der Anbieter nur nach vollständiger Löschung seiner Daten ab, soweit technisch möglich. Der Käufer sollte Geräte vor der Weitergabe an Dritte selbst zurücksetzen.
§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1)Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung am Ende dieser AGB.
(2)Bei Verträgen über Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 und 5 BGB).
(3)Das Widerrufsrecht besteht nicht für Unternehmer.
§ 13 Laufzeit und Kündigung
(1)Einmalige Projekte enden mit Abnahme und Zahlung. Dauerschuldverhältnisse (zum Beispiel Managed-Leistungen, Hosting, Care-Paket, Website-Abo) laufen auf die im Angebot vereinbarte Zeit. Ohne abweichende Vereinbarung sind sie monatlich mit einer Frist von sieben Tagen zum Monatsende kündbar.
(2)Ist eine feste Mindestlaufzeit (zum Beispiel zwölf Monate) vereinbart, verlängert sich das Vertragsverhältnis danach auf unbestimmte Zeit. Es kann dann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Die Kündigungsfrist während der Mindestlaufzeit beträgt drei Monate zum Laufzeitende.
(3)Kündigungen bedürfen der Textform. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei Zahlungsverzug von mehr als zwei Monaten, schwerwiegenden Verstößen gegen diese AGB oder der Insolvenz des Kunden.
(4)Nach Beendigung gibt der Anbieter Zugangsdaten, Dokumentationen und Daten des Kunden heraus, soweit sie dem Kunden gehören. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Daten länger als 30 Tage nach Vertragsende aufzubewahren.
§ 14 Haftung
(1)Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(2)Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3)Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur für den Aufwand, der bei regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.
(4)Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Das gilt auch für Schäden, die durch unzureichende Sicherheitsmaßnahmen des Kunden, nicht durchgeführte Updates oder unsichere Software des Kunden entstehen.
(5)Die Haftung des Anbieters nach den vorstehenden Regeln gilt auch für seine gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1)Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2)Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz des Anbieters, wenn der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
(3)Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(4)Der Anbieter kann diese AGB für künftige Verträge ändern. Für bestehende Dauerschuldverhältnisse gelten Änderungen nur, wenn der Kunde zustimmt. Der Anbieter teilt Änderungen in Textform mit und weist auf das Recht zur Kündigung nach § 13 hin.
(5)Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.
Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Diese Belehrung gilt nur für Verbraucher.
Widerrufsrecht bei Warenkäufen
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Werden mehrere Waren in einer Bestellung getrennt geliefert, beginnt die Frist mit Erhalt der letzten Ware.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Synclix, Inhaber Raphael Schumacher, Nordstr. 29, 33102 Paderborn, E-Mail: info@synclix.de, Telefon: 05251 7875848) mittels einer eindeutigen Erklärung (zum Beispiel ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
Ausschluss und vorzeitiges Erlöschen
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, sowie bei versiegelten Datenträgern, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Widerrufsrecht bei Dienstleistungen
Bei Verträgen über Dienstleistungen beträgt die Widerrufsfrist 14 Tage ab Vertragsschluss. Wenn Sie wünschen, dass wir während der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnen, müssen Sie uns hierzu ausdrücklich auffordern. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistungen entspricht. Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden:
An Synclix, Inhaber Raphael Schumacher, Nordstr. 29, 33102 Paderborn, E-Mail: info@synclix.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
Bestellt am (*) / erhalten am (*):
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
Datum:
(*) Unzutreffendes streichen.